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Rothaarige Frauen hatten es es früher nicht unbedingt einfach, wurden sie doch deshalb oftmals der Hexerei bezichtigt. Andererseits galten rote Haare bei den Römern als besonders schön und geheimnisvoll, weshalb auch die Römerinnen die roten Haare der keltischen und germanischen Gefangenen abschnitten und sich Perücken daraus fertigen ließen.
Rote Haare zählen zu den seltensten Haarfarben. Die meisten Rothaarigen findet man in Nordeuropa, eine besonders hohe Dichte an Rothaarigen weist Schottland auf. Rund 14 Prozent der Bevölkerung dort haben rote Haare. Im Vergleich dazu sind es in Deutschland lediglich zwei Prozent, in den USA oder England vier Prozent.
Das liegt wohl auch daran, dass die ersten Menschen auf dem afrikanischen Kontinent lebten und sich an die starke Sonneneinstrahlung anpassen mussten, weshalb sie auch ursprünglich eine dunklere Haut und eher dunkle Haare hatten. Erst im Laufe der Evolution haben sich in nördlichen Regionen rote und blonde Haare durchgesetzt.
Für die Haarfarbe ist der Farbstoff Melanin verantwortlich, das als Eumelanin und als Phäomelanin vorkommt. Eumelanin ist dabei für brünettes bis schwarzes und Phäomelanin für blondes und rotes Haar verantwortlich. Bei fast allen Menschen kommten beide Pigmente vor, allerdings setzt sich meistens das Eumelanin durch.
Rote Haar entstehen aufgrund einer bestimmten Variation auf dem Chromosom 16. Dies wiederum bewirkt eine Veränderung des Proteins MC1R, das die Bildung von Eumelanin steuert, bei den meisten Rothaarigen aber funktionslos ist. Deshalb überwiegt bei ihnen auch der Farbstoff Phäomelanin, das nicht nur in den Haaren, sondern auch in der Haut und in den Augen zu finden ist, weshalb Rothaarige auch eine helle Haut und viele Sommersprossen haben.
Weshalb rote Haare außerdem so selten sind, liegt auch daran, dass die dunkle Haarfarbe dominant und die helle und rote rezessiv vererbt wird. Das heißt also, dass das Kind eines rothaarigen Vaters und einer dunkelhaarigen Mutter eher dunkle Haare haben wird. Damit es zur roten Haarfarbe kommt, müssten beide Elternteile rot- oder hellhaarig sein und dies kommt nun mal nicht so oft vor.
Rote Haare zählen zu den seltensten Haarfarben. Die meisten Rothaarigen findet man in Nordeuropa, eine besonders hohe Dichte an Rothaarigen weist Schottland auf. Rund 14 Prozent der Bevölkerung dort haben rote Haare. Im Vergleich dazu sind es in Deutschland lediglich zwei Prozent, in den USA oder England vier Prozent.
Das liegt wohl auch daran, dass die ersten Menschen auf dem afrikanischen Kontinent lebten und sich an die starke Sonneneinstrahlung anpassen mussten, weshalb sie auch ursprünglich eine dunklere Haut und eher dunkle Haare hatten. Erst im Laufe der Evolution haben sich in nördlichen Regionen rote und blonde Haare durchgesetzt.
Für die Haarfarbe ist der Farbstoff Melanin verantwortlich, das als Eumelanin und als Phäomelanin vorkommt. Eumelanin ist dabei für brünettes bis schwarzes und Phäomelanin für blondes und rotes Haar verantwortlich. Bei fast allen Menschen kommten beide Pigmente vor, allerdings setzt sich meistens das Eumelanin durch.
Rote Haar entstehen aufgrund einer bestimmten Variation auf dem Chromosom 16. Dies wiederum bewirkt eine Veränderung des Proteins MC1R, das die Bildung von Eumelanin steuert, bei den meisten Rothaarigen aber funktionslos ist. Deshalb überwiegt bei ihnen auch der Farbstoff Phäomelanin, das nicht nur in den Haaren, sondern auch in der Haut und in den Augen zu finden ist, weshalb Rothaarige auch eine helle Haut und viele Sommersprossen haben.
Weshalb rote Haare außerdem so selten sind, liegt auch daran, dass die dunkle Haarfarbe dominant und die helle und rote rezessiv vererbt wird. Das heißt also, dass das Kind eines rothaarigen Vaters und einer dunkelhaarigen Mutter eher dunkle Haare haben wird. Damit es zur roten Haarfarbe kommt, müssten beide Elternteile rot- oder hellhaarig sein und dies kommt nun mal nicht so oft vor.