In vielen Rezepten oder auf der Verpackung von Fertiggerichten, wie Tiefkühlpizza, wird nach wie vor darauf hingewiesen den Backofen zuvor vorzuheizen. Doch ist dies wirlich nötig oder einfach nur Energieverschwendung?
Backofen vorheizen - Nicht immer nötig
In den meisten Fällen muss man den Backofen
nicht vorheizen, wenn man etwas backen will. Bei manchen Rezepten ist das aber durchaus sinnvoll, wie zum Beispiel um ein Soufflé oder einen Biskuit zu backen, denn diese erfordern eine konstante Temperatur, um aufzugehen und nicht zusammenzufallen.
Für viele
Kuchen und Rezepte benötigt man das Vorheizen aber gar nicht. Und auch zum Braten, der
Tiefkühlpizza oder vielen anderen Gerichten, muss der
Backofen nicht zwingend vorgeheizt werden. Meistens wird diese Empfehlung trotzdem gemacht, weil man auf einer Verpackung oder einem rezept eine einheitliche Garzeit angeben muss oder will. Da aber jeder Backofen unterschiedlich schnell warm wird. wird bei Rezeptangaben angeregt den Backofen vorzuwärmen, um sofort eine konstante Temperatur und kalkulierbare Garzeit zu haben.
In den meisten Fällen können Sie sich das Vorheizen also sparen. Dann allerdings müssen Sie öfters selbst nachprüfen, ob die Speisen schon gar sind oder nicht, denn dann treffen die im Rezept angegebenen Garzeiten nicht mehr 100-prozentig zu. Dies sollten Sie aber ohnehin immer tun, denn da jeder Backofen anders ist, kann sich auch die Garzeit jeweils etwas unterscheiden kann.
Ohne das Vorheizen können Sie bis zu 20 Prozent an Energie einsparen.