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In den meisten Industriestaaten gilt Lepra als weitgehend ausgerottet, was man von ärmeren Entwicklungsländern mit niedrigen Hygienestandards leider nicht sagen kann. Doch auch in den USA traten immer wieder Leprafälle auf,
wobei in vielen Fällen die Ärzte den Ursprung der Ansteckung nicht festlegen konnten.
Nun scheinen die mysteriösen Lepraerkrankungen aber doch aufgeklärt zu sein. So konnten Forscher herausfinden, dass in vielen Fällen Gürteltiere die Überträger des Lepra-Erregers waren. Bei ihren Untersuchungen entdeckten sie nämlich sowohl bei den Gürteltieren als auch den Lepra-Patienten einen speziellen Stamm des Erregers Mycobacterium leprae. Da viele dieser Patienten Nordamerika noch nie in ihrem Leben verlassen hatten, schließen die Forscher deshalb eine andere Infektionsquelle außerhalb der USA aus. Eine Übertragung von Lepra durch ein Tier auf einen Menschen ist auch sehr ungewöhnlich, denn normalerweise findet sie von Mensch zu Mensch statt. Da in Südamerika Gürteltiere aber auch verspeist werden, kann es schnell zu einer Ansteckung mit Lepra kommen. Und auch den direkten Kontakt mit den putzigen Tieren und ihren Fäkalien sollte man lieber meiden.
Trotzdem kann man die Lage jetzt nicht als dramatisch bezeichnen, den in den reichen Industriestaaten kommt Lepra heutzutage doch höchst selten vor und lässt sich zudem gut mit Antibiotika behandeln.
Gürteltiere können Lepra übertragen
Nun scheinen die mysteriösen Lepraerkrankungen aber doch aufgeklärt zu sein. So konnten Forscher herausfinden, dass in vielen Fällen Gürteltiere die Überträger des Lepra-Erregers waren. Bei ihren Untersuchungen entdeckten sie nämlich sowohl bei den Gürteltieren als auch den Lepra-Patienten einen speziellen Stamm des Erregers Mycobacterium leprae. Da viele dieser Patienten Nordamerika noch nie in ihrem Leben verlassen hatten, schließen die Forscher deshalb eine andere Infektionsquelle außerhalb der USA aus. Eine Übertragung von Lepra durch ein Tier auf einen Menschen ist auch sehr ungewöhnlich, denn normalerweise findet sie von Mensch zu Mensch statt. Da in Südamerika Gürteltiere aber auch verspeist werden, kann es schnell zu einer Ansteckung mit Lepra kommen. Und auch den direkten Kontakt mit den putzigen Tieren und ihren Fäkalien sollte man lieber meiden.
Trotzdem kann man die Lage jetzt nicht als dramatisch bezeichnen, den in den reichen Industriestaaten kommt Lepra heutzutage doch höchst selten vor und lässt sich zudem gut mit Antibiotika behandeln.